home - thanks and good bye Tierärzte in Gökova: Kontakt zur Arbeitsgruppe:

 

Hasan Ulas Gökduman,
Gökova  0533 475 27 71

Göksel Bayramlı,
Gökova 246 6629

Anita Dehniger
Yasemin Ilseven
(Spricht Deutsch
Jane Patterson
(For English)


GAS-Der Büro      

243 4099
0531 491 8935

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NACHRICHTEN

Vergiftungen!   (gibt es, leider!!!)

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Über die Strassenhunde in Akyaka im Jahr 2008

Zeytin wurde im Januar 2008 von einem Auto angefahren:
Anfang Januar 2008 ist dem schwarzen Labrador, der von Herrn Adil versorgt wird, vor dem Laden von Sefa und Saffet ein Unfall passiert. Nachdem Saffet das Tier in die Tierklinik nach Muğla gebracht hatte, und anhand der Röntgenaufnahmen eine Hüftknochenauskugelung festgestellt wurde, die zu einer komplizierten Operation führen würde, haben wir Zeytin nach Marmaris ins Villapet gebracht. Nach einer schweren dreistündigen Operation hat der dortige Veterinär Herr Behçet mit seinem Team den völlig verdrehten Hüftknochen wieder in seine ursprüngliche Position drehen können. Nachdem sich das Tier 10 Tage bei mir erholt hat und die Wunde gut verheilt war, haben wir ihn wieder freigelassen. In diesem Zusammenhang erfuhren wir, dass die Besitzer des Ladens den Fahrer des Wagens ermittelten und Herr Adil diesen beim Umweltamt und beim Gericht in Ula angezeigt hatte, so dass dieser zu einer Strafe von ca. 300 TL verurteilt wurde.
Heute zieht Zeytin es vor, sich am Strand aufzuhalten und mit den Touristen spazieren zu gehen. Aber wir haben ein grosses Anliegen ihm ein neues Zuhause zu geben. Bitte schauen sie auf unsere Web-Seite zu diesem Thema.
März 2008 – Birey

Der schöne Jagdhund Birey, der im Winter in unserer Gemeinde ausgesetzt wurde, hatte ein gebrochenes Gelenk. Frau Sema brachte ihn zur Operation ins Villapet. Birey kann nun wieder laufen und verbrachte den Sommer in der Sefa Sitesi. Wir suchen nun dringend auch für ihn ein Zuhause.

Januar – März 2008
Die Besucher der Gemeinde Akyaka, Gökova – Muğla erkennen die Strassenhunde an ihrem Ohrclip. Seit 2001, damals war das „KAY Türkei“ Projekt noch nicht Gesetz, führte die FHDD hier das Pilot Projekt durch, indem die Strassenhunde und –Katzen sterilisiert, geimpft und wieder freigelassen wurden. Die Gemeindeverwaltung gab den Ordnungshütern, den Anwohnern und den Bewohnern der umliegenden Dörfer umfassende Information zu diesen Themen.
Wir haben uns dieser Aufgabe mit aller Energie gewidmet.
Das Wichtige daran war uns, die Fortpflanzung zu unterbinden sowie das harmonische Nebeneinander von Mensch und Tier. Jedes in unserer Gemeinde frisch ausgesetzte Tier muss sich einer Parasiten-Behandlung unterziehen, erhält verschiedene Impfungen und wurde an bestimmten Tagen von der „Fethiye Hayvan Dostları Grubu“sterilisiert und erneut geimpft (leider kann diese fahrende Klink aufgrund des Drucks der Veterinär-Kammer nicht mehr in unsere Gemeinde kommen – so haben wir angefangen dorthin zu gehen). Die jährlichen kombinierten- und Tollwut-Impfungen wurden aufgefrischt, alle drei Monate erhielten alle unsere Hunde eine Parasitenbehandlung. Beinahe alle haben einen Platz, wo sie etwas zu essen bekommen. Ist das nicht der Fall, werden sie von uns zusätzlich mit Trockenfutter ernährt. Bei Unfällen, Verletzungen oder Vergiftungen sind überall unsere Notrufnummern bekannt, so dass wir in solchen Fällen die Behandlungen in den Tierkliniken veranlassen können, so wie die Tiere zur Beobachtung mit zu uns nach Hause nehmen. Für die Tiere ein gutes Zuhause zu finden ist für uns das wichtigste Bestreben:
http://www.akyaka.org/hayvansever/deutsch/ein_neues_zuhause_fuer_strassenhunde.htm

Warum wir diese ganzen Dinge so ausführlich erklären ist, weil wir uns die Bedingungen der auf Akyaka’s Strassen lebenden Tiere vor Augen führen müssen.
Zwei Probleme die wir noch nicht in den Griff bekommen haben, sind die Aussetzungen (die in der letzten Zeit allerdings etwas nachgelassen haben) und die Vergiftungsfälle, bei denen wir manchmal den Verdacht haben, dass unsere Verwaltungen nicht unbeteiligt sind. Wir ermahnen ständig die Stadtverwaltung unserem ehrenamtlich Einsatz endlich ein Sterilisations- und Rehabilitationszentrum folgen zu lassen. Diese gesetzlich vorgeschriebenen Einrichtungen können nicht von uns getragen werden, ausserdem sind die Stadtverwaltungen nicht nur von uns, sondern auch von der Regierung daraufhin angesprochen und zur Einrichtung aufgefordert worden
Aber unsere Stadtverwaltung hat, anstatt auf diese Forderungen einzugehen, wegen einiger Beschwerden nun ein abseits gelegenes Gelände eingezäumt und mit ein paar Hütten versehen! Die ersten dort untergebrachten Tiere sind durchweg bereits von uns sterilisiert worden!
Natürlich haben nun die umliegenden Dörfer sofort ihre unerwünschten Hunde vor diesem ungenehmigten, von keinem Veterinär beaufsichtigten Tier-KZ auszusetzen begonnen. Unter dem Vorwand der blauen Flagge sollen nun vermutlich die Streuner von Strand dort in Verwahrung genommen werden.
Dass unser Bürgermeister gegen besseres Wissen sich zu einem solchen Schritt entschlossen hat, ist uns völlig unverständlich!!

Diese wirklich traurige Entwicklung in unserer Gemeinde möchten wir mit Ihnen teilen, wir hoffen auf Ihre Unterstützung und einen nötigen Protest an den zuständigen Stellen.
Hochachtungsvoll
Yasemin Ilseven
Sema Maral Savaş

Akyakas Tierfreunde
Diese Initiative ist noch nicht zu Ende!
Auch der dieses Jahr in unserer Gemeinde in der „Maden iskele“ eingerichtete Sammelplatz (siehe oben) hatte weder den versprochenen Standard noch entspricht er der geltenden Gesetzeslage.
Durchschnittlich waren jeden Monat mindestens 10 neue Hunde auf unseren Strassen zu verzeichnen. Ohne Frage werden sich die Tiere in den umliegenden Dörfern zunehmend vermehren, weil die Mobilklinik nicht mehr zum Einsatz kommt. Leider stehen auch der Regierungspräsident und das Umweltamt in Muğla bei diesem Problem nicht zu ihrem Wort. Herr Ahmet Çalca, unser Bürgermeister, hat zu dem Thema ein Schreiben „für ausgesetzte Hunde“ mit Foto aufgesetzt und dieses veröffentlicht. Das Foto zeigt einen Hund, der vermutlich vom Sakar nach unten läuft (das Foto ist in der Sakar Sokak gemacht), verletzt und verhungert und Akyaka gerade erreicht. In solchen Fällen liegt unsere Hilfe zuerst in der Fütterung, wir fahren dann, wenn wir den Gesundheitszustand beurteilt haben, mit der Parasitenbehandlung und Impfung fort. Später sind die gemischten Impfungen, die Sterilisation kombiniert mit der Tollwutimpfung und der Eintragung aller erforderlichen Daten in Karteiform vorgesehen.

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März 2008 Versammlung mit Bürgermeister Ahmet Çalca
Unser Bürgermeister rief unsere Gruppe zu einer Versammlung. Frau Sema, Frau Heidi und Herr Tarkan nahmen teil. Es wurde uns gesagt, dass die gesamten Kosten nun von der Gemeinde beglichen werden. Vorher hatte sich die Gemeinde nur an den Medizinkosten beteiligt. Es soll eine behelfsmäßige Station vom Veterinär Hasan Ulaş eingerichtet werden. Nach der von ihm durchgeführten Sterilisation, sollen die operierten Tiere dort in Gökova ebenfalls aufgenommen werden. Die anfallenden Kosten trägt die Gemeinde. Ausserdem beteiligen sie sich auch an den Ausgaben für Trockenfutter. Herr Ahmet stellte zusätzlich fest, dass auch die umliegenden Dörfer sich an diesem Projekt beteiligen könnten.
April 2008 Besuch von der FHDD
Wie in Zukunft eine Sterilisations-Zentralstelle aussehen könnte (wir gaben dazu schon Bildmaterial aus), erfuhren wir und unser Bürgermeister bei einem Besuch der Fethiye-Zentralstelle für Sterilisation. Bei einem dreistündigen Gespräch mit dem Bürgermeister erfuhr Frau Perihan Agnelli, die Gründerin und Vorsitzende des Vereins in Fethiye, diverse Einzelheiten zu diesem Thema.

Mai 2008
Die auf den Strassen Akyakas lebenden Tiere wurden von uns mit Medizin und Impfungen versorgt.

Mai 2008
Alle Strassenhunde erhielten eine Parasitenbehandlung mit Parataks-plus. Aufgrund des Zecken-Alarms in der Türkei hatte die Kontrolle aller Strassenhunde Vorrang.

Juni 2008
Das Amt der Veterinäre Ula gab bekannt, dass dieses Jahr aufgrund des Zecken-Alarms nur im März eine Tollwutimpfung in unserer Gemeinde durchgeführt wurde. Diesen Besuch haben, wir eingeschlossen, viele Hundebesitzer leider verpasst. An der von der Europa-Union eingeführten Kampagne zur Bekämpfung der Tollwut haben wir auch teilgenommen. Die Tollwutimpfungen wurde danach an allen Strassenhunden in unserer Gemeinde von dem Veterinär Herrn Hasan Ulaş realisiert. Die Liste ging dann ans Landwirtschaftsamt.

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Blaue Fahne! Syndrom und unsere Strassenhunde….
Dass unsere Gemeinde die „Blaue Fahne“ erhielt, nahmen wir alle mit Freude auf. Allerdings was wird nun aus unseren Hunden, die so gern am Strand spielen? Herr Tarkan unternahm hierzu ein Vorabgespräch mit der Gemeinde, die ihm versicherten, die Tiere nicht anzurühren. In den Bestimmungen zur Blauen Fahne gibt es keinen Passus, der Tieren verbietet ins Wasser zu gehen. Die Bestimmungen sehen vor, dass die Handhabung zum Thema Strassenhunde den örtlichen Ämtern überlassen wird. Da die Gemeinde Akyaka bis heute auch am KAY-Projekt teilgenommen hat, wird sie hoffentlich auch in diesem Sinne weitermachen. In den Bestimmungen zur Blauen Fahne gibt es lediglich einen Vermerk, dass das Meer sauber zuhalten ist, also dass Tieren nicht erlaubt ist das Meer als Kotablage zu nutzen (dies betrifft aber mehr Ziegen, Kühe, Schafe etc.). Es ist uns bewusst, dass das am Eingang zum Strand aufgehängte Schild „Hunde haben keinen Zutritt“ zu Verwirrungen führte. Es war mehr oder weniger für Hundebesitzer gedacht. Jedoch wollten wir zu diesem Punkt keinen Streit vom Zaun brechen, da die Gemeinde uns ihr Wort im Bezug auf die Strassenhunde gegeben hatte.

Spiele am Strand
In den frühen Morgenstunden lieben unsere Strassenhunde es sehr, am Strand und im flachen Wasser zu spielen. Selbst aus dem oberen Teil des Ortes nehmen einige an diesen Spielen teil. Dies zeigt uns auch den guten Gesundheitszustand der Tiere, die Hunde verlieren so ihre Aggressionen und haben ein ausgeprägtes Sozialleben. Auch wenn die Spiele manchmal ihren Ablauf ändern und härter werden, finden die Tiere immer wieder ihr Gleichgewicht zurück. Ungeachtet dieser beobachteten Fälle und unserer Öffentlichkeitsarbeit, gibt es leider immer noch Urlauber, die bewaffnet mit Steinen und Stock bei ihren Morgenspaziergängen zu sehen sind, so dass es kein Wunder ist, wenn unsere Tiere dadurch wieder aggressiv werden!

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Juli 2008 Arapkız wurde vom Auto angefahren
In der letzten Juliwoche wurde unser Labrador Arapkız, die Anfang des Sommers in Akyaka ausgesetzt wurde und gerade die Sterilisation und Impfung hinter sich hatte, vor der Stadtverwaltung von einen Auto angefahren. Der Fahrer des Wagens bat die Chorgruppenmitglieder, die gerade im Gemeindehaus probten, um Hilfe, liess den weinenden Hund zurück und fuhr davon. Ja, Sie haben richtig gehört - und es wird noch schlimmer, dies war ein Lehrer, der gerade in einem Dorf in der Nähe von Yatağan seine Arbeit begann. Frau Sema, die gerufen wurde, verständigte sogleich die Jandarmarie und den Tierarzt. Anhand der aufgenommenen Autonummer, konnte die Jandarmarie Namen und Telefonnummer des Halters ermitteln. Als wir ihn anriefen und ihm mitteilten, dass er zumindest für die Kosten aufzukommen hat, gab er an, dass er nicht mehr Hilfe leisten konnte. Wir informierten nicht nur die Schulbehörde, sondern auch das Umweltamt, den Gouverneur und reichten beim Gericht in Ula eine Liste mit 30 Zeugennamen ein. Die Untersuchungen dazu laufen noch. Arapkız wurde das Vorderbein geschient und danach von dem Veterinär Herrn Behçet operiert. Drei Wochen nach dieser Operation führte der Veterinär Herr Hasan Ulaş die postoperative Behandlung fort. Ende August konnte das Tier wieder auf die Strasse gelassen werden. Es sind keine bleibenden Schäden zu erkennen und sie steht ebenfalls auf der Liste, die ein Zuhause suchen.

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August 2008 Whisky wird operiert
Innerhalb einer Woche hatten wir einen zweiten Unfall. Zu sehr später Stunde fuhr ein Motorrad mit hoher Geschwindigkeit durchs Dorf, hätte fast zwei Passanten angefahren, doch im letzten Moment streifte er unseren Whisky. Dabei wurde das Gesicht des Hundes schwer verletzt. Durch den Zusammenstoss brach dem Tier der Kiefer und es konnte nur durch ein Wunder mit einer Operation im Villapet gerettet werden. Nach einer sehr guten fünfwöchigen Pflege im Tierpflegeheim vom Veterinär Herrn Hasan, sehen wir Whisky nun wieder gesund auf der Strasse.
Diese ganzen Vorkommnisse in den Sommermonaten besorgen uns sehr. Wir erwarten von der Verkehrs-Jandarmerie entsprechend verschärfte


Kontrollen und Strafen.
Bitte werden Sie kein Verkehrs-Ungeheuer….Fahren Sie langsam!!!



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Treffen Sie uns auf dem Wochenmarkt an unserem second-hand-Stand!
Wie Sie wissen, haben wir an jedem Mittwoch auf dem Wochenmarkt in Akayaka unseren Stand mit second-hand Artikeln, deren Erlös wir zum Wohl der streunenden Tiere verwenden. Wir werden auch versuchen unseren Stand im Winter weiter offen zu halten. Die Verantwortlichen Frau Heidi, Frau Jane, Frau Itır und Frau Sema sind dort meist zwischen 9:00-13:00 zu erreichen. Den ganzen Sommer über gaben wir unseren ausländischen und einheimischen Besuchern Auskunft über unsere Arbeit, nahmen Beschwerden und Glückwünsche entgegen. Es war also nicht nur ein Verkaufsstand, sondern wurde für alle Tierfreunde zu einem lebendigen Treffpunkt. Sie können bei uns alle Gebrauchsgegenstände abgeben, die Sie nicht mehr benutzen, oder auch Dinge bei uns für einen Spottpreis erwerben. Von diesen Einnahmen können wir dann Medikamente, Arztkosten und Trockenfutter bezahlen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

September 2008 Sommerende
Der Strand unserer Gemeinde leert sich und gerade in dieser Zeit können wir immer wieder feststellen, dass viele ausgesetzte Hunde neu in unserem Ort ankommen sind. Die wegen der Hitze im Sommer unterbrochenen Sterilisationen, können wir nun wieder fortsetzen. In den Monaten September und Oktober brachten wir ca. 10 Hunde zu unserem Veterinär Herrn Hasan Ulaş und konnten die Tiere nach erfolgreicher Operation wieder in die örtliche Tiergemeinschaft eingliedern.

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September 2008 Alle ausgesetzten Tiere erhielten eine Parasitenbehandlung mit Parataks-plus

September – Oktober 2008
Die Sterilisationen und Impfungen werden fortgesetzt. Alle auf Akyakas Strassen lebenden Hunde werden erneut den jährlichen gemischten- und Tollwutimpfungen unterzogen. Besonders die Neuankömmlinge sind sehr scheu, und nicht alle können wir einfangen, um sie zu impfen und behandeln.

September 2008 Staupe Alarm!!!
Unser Sakız (der Hund von Frau Sevin und Herrn Reşat), der für eine kurze Zeit im Tierheim in Muğla untergebracht war und sich dort mit der Staupe ansteckte, ist im Oktober gestorben. Damit sich die anderen Hunde nicht ansteckten, sind wir in Alarmbereitschaft getreten. Besonders bei den Neuzugängen haben wir anstatt der Tollwutimpfung erst einmal die gemischte Impfung vorgenommen. Trotz dieser Impfung sind im November einige Fälle der Staupe aufgetaucht. Diese Tiere behandelten wir. Einige gut ernährte Tiere, konnten durch ständige Vitamin-B Behandlungen vor der Lähmung geschützt werden. Trotz geringer Kauprobleme leben diese Tiere mit den anderen wieder gut zusammen. Wie wir gehört haben, ist die Staupe in Muğla häufiger anzutreffen. Es könnte daher rühren, dass die gemischten Impfungen im Tierheim in Muğla für einige Zeit ausgesetzt wurden. Zur Bekämpfung dieser Krankheit ist eine jährliche regelmässige Impfung erforderlich. Viele Menschen glauben, dass diese Krankheit nur bei Jungtieren auftaucht. Das ist aber leider ein falscher Glaube. Sie kann in jedem Alter auftreten, auch bei älteren Tieren. Tritt die Krankheit bei Welpen auf, führt sie leider häufig automatisch zum Tod, ältere Tiere können gerettet werden. Wenn Sie Ihre lieben Tiere vor dieser Krankheit schützen wollen, müssen sie unbedingt eine regelmässige Impfung einhalten.
November 2008
Frau Perihan Agnelli von der FHDD gab den Kindern Unterricht über die Rechte der Tiere.

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Bal, Badem und Çapkın auf Deutschlandreise!

Die beiden Hunde Bal und Badem haben unsere Gemeinde Anfang 2006 verlassen. Für jeden von ihnen haben wir, nach erfolgreicher Sterilisation und den Impfungen, im Ausland ein neues Zuhause gefunden. Zu diesem Thema möchten wir Frau Rosi Ohle dafür danken, dass sie uns über die Website soviel Unterstützung gibt. Frau Rosi verbringt seit Jahren ihren Urlaub in Akyaka oder in näherer Umgebung und unterstützt kranke, alte und behinderte Hunde (http://www.conchis-tierhilfe.de). Aus diesem Grund haben wir Frau Semiha aufgesucht, um über diese Website für Çapkın, der durch einen Unfall seine Vorderpfote nicht mehr benutzen konnte, ein neues Zuhause zu finden. Alle drei Hunde mussten einem Vibrations-Test standhalten, bekamen eine Marke, und nachdem sie drei Monate in Quarantäne waren (diese drei Monate verbrachte Bal im Haus von Frau Gül, Badem an der Seite von Uschi und Çapkın unter meiner Kontrolle) wurden diese drei Glücklichen in ihre neue Zuhause geflogen. Bal wurde der dritter Hund eines Freundes in die Nähe von München. Von der Apotheker-Familie und den Geschwistern Nicole und Helen, erfuhren wir, dass sich die Hunde schon nach kurzer Zeit bestens verstanden haben.

Badem lebt nun bei Frau Tamara, einer Bekannten von Frau Rosi. Frau Tamara ist eine richtige Tierliebhaberin und lebt ausserhalb von Hannover. Nachdem im letzten September ihr altersschwacher Hund gestorben war, bat sie Frau Rosi darum einen neuen Hund zu adoptieren. Als Frau Rosi ihr die Fotos von Badem zeigte, war sie sofort begeistert und entschied sich für ihn. Wie wir erfuhren, ist er in seinem neuen Leben sehr glücklich!

Çapkın lebt nun mit zwei weiteren Hunden in Stuttgart bei Frau Petra, die freiwillige Helferin eines Tierschutzvereines ist. Çapkın wurde nach einigen Untersuchungen, die feststellten, dass seine Vorderpfote nicht mehr zu retten ist, weil der Unfall zu lange her ist, die Vorderpfote abgenommen. Wir erfuhren, dass er heute mit seinen drei Beinen schneller laufen kann als früher.

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Wolf und Aykız haben wir verloren!

Die Vergiftungen gingen, wenn auch selten, in den Wintermonaten weiter. Aykız, die sich niemals von dem Platz auf dem Markt, wo wir unsere Tische aufstellen, entfernte, sowie Wolf, der im Sommer von Frau Ulkü, im Winter von Frau Sevim und Frau Irene versorgt wurden, starben an Vergiftung in der gleichen Nacht. Einige der Marktfrauen, die sich alle mit der Zeit an Aykız gewöhnt hatten, beweinten diesen Verlust. Was sind das für Verbrecher, die so eine Tat planen und diese durchführen, wenn niemand auf der Strasse ist! 


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Ein Platz für Welpen!

In diesem Winter stand das Aussetzen von Hunden und Welpen (beinahe ausschliesslich Weibchen) wieder nicht still. Die Welpen, die bei der Fischerei Kooperative ausgesetzt wurden, fanden Tierfreunde J wie Frau Makbule und Frau Aysel, die sich ihrer annahmen. In jedem Fall werden Untersuchungen auf Parasiten und erste Impfungen durchgeführt. Die grösseren Tieren wurden sterilisiert und registriert. Die Zusammenarbeit mit den Tierfreunden und den ungezogenen Welpen führte uns wieder einmal vor Augen, dass für Akyaka eine Sterilisations-Station mit einer „Mutter-Kind-Abteilung“ wirklich dringend benötigt wird!

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Beanstandung über die Art der Hundeeinsammlung durch die Stadtverwaltung Gökova!

 In der letzten Aprilwoche ist uns zu Ohren gekommen und gleichzeitig haben wir bei der Stadtverwaltung Gökova nachgefragt, ob im Ort Gökova eine Durchsage gemacht wurden, in der es heisst, dass die Strassenhunde mit einer Betäubungsspritze betäubt werden, um sie einzusammeln. Wir fragten nach, was mit den eingesammelten Hunden geschehen würde und erhielten die Antwort, dass sie ausserhalb der Ortsgrenzen wieder ausgesetzt würden. Diese Verhaltensweise liegt ausserhalb des Gesetzes und wir forderten ein sofortiges Ende. Der Bürgermeister war zu dieser Zeit nicht anwesend, versprach aber sich der Sache anzunehmen und die Durchführung zu stoppen. Leider erfuhr Frau Sema Maral bei einem Besuch der Verwaltung am nächsten Tag den eigentlichen Grund der Beschwerde. Die Hundemutter, die mit ihren 4 Welpen auf dem Marktplatz lebt, ist mit der Krätze infiziert. Die Hundemutter soll dort mit der Spritze betäubt worden und weggelaufen sein. Danach wurde die Hundemutter nicht mehr gesehen. Wir vermuten, dass sie eine zu hohe Dosis erhielt und irgendwo verendet ist. Der Apparat, mit dem geschossen wurde, fand Sema Maral am Ort des Geschehens und dieser als Beweismittel sichergestellt. Die wilden Welpen vom Marktplatz brachte man zu dem Veterinär Hasan Ulaş, der gleich mit der Behandlung begann. Einen Missbilligungs- sowie einen Beschwerdeantrag, an deren Spitze der Bürgermeister von Gökova steht, wurden an die Staatsanwaltschaft Ula, den Gouverneur in Muğla und an die Leitung des Amtes für Umweltschutz gestellt.  

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Parasitenbeseitigung bei allen Strassenhunden!

 Im April wiederholten wir die vierteljährliche Parasiten-Kur mit Paratax plus bei allen Strassenhunden. In diesem Sommer können wir auch aufgrund einer Medizinspende von Frau Annegrete alle Hunde einer Zecken-Kontrolle unterziehen. Wir bedanken uns bei ihr.

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Tollwut- und andere von der Stadtverwaltung Akyaka durchgeführten Impfungen!

 Die von uns gewünschten und vom Akyaka Bürgermeister Herrn Ahmet Çalca durchgeführten Tollwut- und andere Impfungen werden fortgesetzt. Aus diesem Grund möchten wir uns bei unserem Bürgermeister sowie dem Veterinär Herrn Hasan Ulaş, der uns zu vielen Themen jederzeit hilfreich zur Seite steht, bedanken.

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Das Märchen von Cesur (Wölfi)!

Cesur, der im Wald aufgrund einer Lähmung vielleicht schon wochenlang mit dem Tod kämpfte, wurde in Kozlukuyu von einem hilfreichen Anwohner gefunden. Mit grosser Wahrscheinlichkeit ernährte er sich von seinem eigenen Kot und konnte aufgrund seiner Kämpfernatur konnte er Angriffe von wilden Tieren vermeiden. Als Cesur in die Hände von Akyakas Tierfreunden gelangte, führten diese erst einmal eine umfangreiche Behandlung durch. Ebenfalls wurde er auf Brüche untersucht. Leider gab es kein gutes Ende. Der Bruch des Beckenknochens sowie des vierten Wirbels zog eine lebenslange Lähmung nach sich. Die einzige Möglichkeit, um seine Lebensqualität ein wenig zu erhöhen wäre ein Rollstuhl. Wir fanden im Internet die holländische Firma Hunderollstuhl (http://www.wheelchair-dogs.com/). Bevor wir uns mit der Firma in Verbindung setzen konnten, kümmerte sich die holländische, tierliebende Frau Elen Dijkman, die seit Jahren in Akyaka Urlaub macht, um einen Hunderollstuhl bei dieser Firma. Als unsere Arbeiten und Cesur’s Geschichte bei der holländischen Firma ‘Hunderollstohl’ und deren Inhaber Vivienne ve Harco Jans bekannt wurde, entschieden sie sofort ein entsprechendes Modell zu spenden. Aufgrund der Masse von Cesur wurde ein Rollstuhl angefertigt und erreichte uns über Gäste, die bei Frau Melek und Herrn Yakup zu Besuch waren. Wir möchten uns bei allen, die hier mitgeholfen haben, bedanken. Als grosser Tierfreund bekannt, meinte Herr Harco Jans, dass er jederzeit für einen solchen Fall zu einer Spende bereit sei.

 Cesur gewöhnte sich sofort an seine neuen „Räder“ und nahm einen tiefen Atemzug am Strand von Akyaka. 

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Anitas Katzen-Kinder-Station!

 Die Katzeneinwohner unserer Gemeinde sind schwer unter Kontrolle zu halten, weil die meisten wild leben. Im Frühling fanden sich wieder viele Kätzchen ohne Mutter ein. Einige von ihnen nahm Frau Anita in ihrem Haus auf und zog sie mit der Flasche und besonderer Ernährung gross.  

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Weitere Durchführung der Sterilisationen!

 Um die Hunde und Katzen zu sterilisieren, unterstützen uns auch weiterhin von der FHDD-Zentrale der Veterinär Herr Emre Kangal und von der Karya-Veterinär-Klinik Herr Hasan Ulaş. Dank dem von Frau Annegrete aus Deutschland mitgebrachten Katzen-Einfang-Käfig konnten in dem oberen Teil unserer Gemeinde einige Katzen gefangen und sterilisiert werden. Obwohl es in Akyaka schwer ist Sterilisationen durchzuführen, hat sich diese Methode gut bewert.

 

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